Eine Website für den Wahlkampf ohne Facebook und Twitter – geht das?

Twitter„Unmöglich“ werden die einen sagen. „Ganz vernünftig“, die anderen. Ja, ich hab‘ mich dafür entschieden, auf Facebook, Twitter und Co. zu verzichten. Ich mach‘ das nicht, um Aufsehen zu erregen oder aus besonderer Vorsicht in Zeiten ausufernder Datensammelwut von Geheimdiensten und Unternehmen. Auch wenn das ein triftiger Grund wäre. Nein, diese Entscheidung hat ein ausschließlich persönliches Motiv.Als Stadträtin, GRÜN-Aktive und Netzwerkerin bin ich in zunehmendem Maße mit einer täglichen Datenflut konfrontiert, die kaum zu bewältigen ist. Mailinglisten, Newsletter, interne Foren, private und dienstliche E-Mail und dazu jede Menge Gedrucktes – es gibt Tage, da fühle ich mich von der Menge der Informationen förmlich überrannt. Dazu wächst die Erwartung an mich, immer schneller antworten zu müssen und das unabhängig davon, ob es am Morgen oder in der Nacht ist. Mir reicht das einfach. Ich will mir einen Rest Privatsphäre ohne digitale Begleitung erhalten und bitte das zu respektieren.

Für alle, die sich anders entscheiden, biete ich natürlich gern die Möglichkeit, die Inhalte auf dieser Seite zu teilen und weiter zu verbreiten. Und auf  https://twitter.com/chemnitzgruene werde ich öfters erwähnt #PetraZais.

Petra Zais

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