PM: Start der Unterschriftensammlung für den Volksantrag zur Gemeinschaftsschule

 

GRÜNE: Längeres gemeinsames Lernen sollte überall dort möglich sein, wo es vor Ort gewollt ist!

Die Landtagsabgeordnete Petra Zais (GRÜNE) ist als Erstunterzeichnerin des Volksantrags bei der Auftaktveranstaltung auf dem Chemnitzer Neumarkt mit dabei ( Samstag, 29. September, 11 Uhr).

Die Landtagsabgeordnete Petra Zais, bildungspolitische Sprecherin der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag, gehört zu den Erstunterzeichner/innen für den Volksantrag zum längeren gemeinsamen Lernen. Sie ist morgen (Samstag, 29. September, 11 Uhr) bei der Auftaktveranstaltung auf dem Chemnitzer Neumarkt dabei.

„Ich freue mich, dass es nun endlich losgeht! Ich bin zuversichtlich, dass die benötigten Unterschriften für einen Volksantrag in den nächsten Wochen eingeworben werden und werde die Initiative nach Kräften unterstützen“, erklärt Petra Zais.

„Wir GRÜNEN fordern seit vielen Jahren die Einführung der Gemeinschaftsschule als Regelschulform in Sachsen. Längeres gemeinsames Lernen sollte überall dort möglich sein, wo es vor Ort gewollt ist. Also konkret dort, wo es einen Konsens zwischen Schulträger, Schulleitung und Schulkonferenz gibt. Für dieses ‚optionale Modell‘ habe ich mich bereits im Rahmen der Schulgesetznovelle stark gemacht. Ich freue mich, dass dies auch der Ansatz ist, den das Bündnis vertritt.“

„Das längere gemeinsame Lernen leistet einen entscheidenden Beitrag zu mehr Bildungsgerechtigkeit. Viele Schulexpertinnen und -experten loben Gemeinschaftsschulen als Motoren sozialer Integration“, erläutert die Abgeordnete. „Dabei bleibt, entgegen verbreiteter Vorurteile, die Leistung nicht auf der Strecke, wie Erfahrungen aus anderen Bundesländern, z.B. aus Thüringen, belegen.“

„Die Trennung der Schülerinnen und Schüler nach der 4. Klasse sorgt in vielen Familien für erheblichen Druck. Trotz Entschärfung der Bildungsempfehlung bleibt der Übergang von der Grundschule auf eine weiterführende Schule eine erhebliche Zäsur.“

„Es gibt auch gute, pragmatische Gründe, längeres gemeinsames Lernen zumindest zu ermöglichen. Der Erhalt von Schulstandorten im ländlichen Raum sollte auch Zweifler zum Nachdenken anregen. Eine Schule, die mehrere Abschlüsse anbietet und Anschlüsse garantiert, ist auch attraktiv für Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte. Die sächsische CDU sollte ihre verbohrte Haltung aufgeben. Ihre Schulpolitik gründet leider weit mehr auf Ideologie als auf Pädagogik“, kritisiert Zais.

>> Homepage zum Volksantrag zur Gemeinschaftsschule

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